Methode

Damit die Teilnehmenden in unseren Ausbildungen und in unseren Beratungen lernen, ihre individuellen Ziele zu erkennen und den Weg dazu zu erreichen, stützen wir uns auf folgende methodischen Konzepte:

  • Der Mensch ist mit seinem individuellen System an Persönlichkeitsanteilen in Beziehung (Resonanz) mit den Systemen seiner Mitmenschen und seiner Umwelt. Diese Beziehungen können als leidvoll, hinderlich und belastend oder wieder als lebendig, gesund und tragend erlebt werden (Gundl Kutschera).
  • Nebst diesem systemischen Ansatz arbeiten wir ressourcen- und lösungsorientiert (Steve de Shazer) auf der Basis der humanistischen Psychologie (Carl Rogers). Das heisst wir gehen davon aus, dass wir Menschen aktive Gestalter unseres Lebens sind. Wir tragen die nötigen Ressourcen in uns, um das zu verwirklichen, woran wir glauben und um unserem Leben Sinn zu geben (Günter G. Bamberger).
  • Beziehungen sind systemische Wahrnehmungsgebilde jedes Einzelnen immer im Wechselspiel mit Anderen (Arist von Schlippe & Jochen Schweitzer).
  • In der menschlichen Kommunikation bestimmen die Beziehungsaspekte die Inhaltsaspekte. Aufgrund unserer Lebensgeschichte konstruieren wir mit Filtern und Deutungen unsere Wahrnehmung dieser Aspekte für unsere eigene Wirklichkeit. Wenn die Wirklichkeit konstruiert ist, dann kann sie auch anders konstruiert werden (Paul Watzlawick).
  • So, wie wir individuell die Wirklichkeit wahrnehmen, so geben wir allem auch seine Bedeutung. Damit ergeben sich die für uns wichtigen Werte, die wir als Gefühle wahrnehmen. Diese Gefühle mitzuteilen und dazu zu stehen, ist wichtig für uns selbst und für die Beziehung zu anderen (Virginia Satir).
  • Wir arbeiten mit Modellen an der Beziehung zu sich selbst (Selbstorganisation; Humberto Maturana), zu Mitmenschen (Kybernetik; Heinz Foerster) und zur Gemeinschaft (Zirkularität; Fritz B. Simon) sowie weiteren Modelle und systemischen Werkzeugen (Klaus Grawe, Peter Ryser, Marcel Schär).
  • Eine Besonderheit unserer methodischen Vorgehensweise ist, die Erkenntnisse und Entwicklungsschritte durch Übungen in den Kursen und den Beratungen sowie durch praktische Anwendungen im Alltag zu erleben. Wenn zusätzlich auf Gefühlsebene die Beziehungsaspekte (Werte, Beliefs) erlebt werden, sind die Ergebnisse auf der Verhaltensebene besonders wirksam und nachhaltig (Gundl Kutschera).

Mit Hilfe dieser methodischen Ansätze werden nützliche Fähigkeiten und wenig gelebte Stärken neu entdeckt und für den Alltag nutzbar gemacht. Das führt zu mehr Gesundheit, Lebensqualität und Lebensfreude, zu mehr Eigenverantwortung, Mitgestaltung und gleichwertigen Beziehungen.

Die Ausbildung gilt als nlp-Practitioner-Ausbildung, da viele dieser methodischen Ansätze im NLP verwendet werden.